Wie vor kurzem bekannt wurde, ist ein Atomtransport nach Lubmin noch in dieser Woche geplant. So berichtete contrAtom. Es handelt sich laut Betreiber EnBW um zwei Dampferzeuger sowie zwei Motoren, die am Donnerstag, 24.05., auf dem Wasserweg zur weiteren Bearbeitung durch die Energiewerke Nord GmbH nach Lubmin transportiert werden sollen. Durch die Dampferzeuger wurde radioaktives Speisewasser gepumpt, sie wiegen jeweils rund 160 Tonnen. Die aus Obrigheim stammenden Teile sollen in Lubmin für die Endlagerung vorbereitet werden. Danach sollen sie dann wieder nach Obrigheim zurück, um dort auf die Endlagerung zu warten. Andere Teile sollen "freigemesen" werden, und in den konventionellen Rohstoffkreislauf zurück geführt werden. Die Teile strahlenden dann zwar noch immer, jedoch unter den angegebenen Messwerten.
Im Zwischenlager Nord ist noch viel Platz, so kommen immer neue Pläne, was so alles in die Hallen bei Greifswald soll. Auch beim dem Reaktor des Forschungsschiffes "Otto Hahn" werden die Stimmen nun lauter, den Reaktordruckbehälter in Lubmin zu lagern. Die Brennstäbe wurden bereits nach Lubmin transportiert.
Strahlemenschen Ribnitz
Atomstrom gibt es auch in Ribnitz-Damgarten. Und Das Zwischenlager Nord ist auch nicht weit entfernt. So stellen wir uns gegen unnütze Castortransporte und gegen die Mythen der Atomlobby. Mit kreativen Aktionen, Info-Veranstaltungen und friedlichem Protest.
Dienstag, 22. Mai 2012
Dienstag, 6. März 2012
Nach Castor-Transporten - vier Gewahrsamnahmen rechtswidrig
(dpa/mv) Das Amtsgericht Wolgast hat vier Gewahrsamnahmen von AtomkraftgegnerInnen als rechtswidrig eingestuft, die sich an Protesten gegen Castor-Transporte ins Zwischenlager Nord bei Lubmin beteiligt hatten. Die betroffenen AtomkraftgegnerInnen seien nicht wie gesetzlich vorgeschrieben innerhalb weniger Stunden einem Richter zur Anhörung vorgeführt worden, sagte Richter Andreas Hennig am Dienstag in Wolgast der Nachrichtenagentur dpa. Nach den Transporten im Dezember 2010 und Februar 2011 waren 22 Castor-Gegner vor Gericht gezogen, um nachträglich feststellen zu lassen, ob das Vorgehen der Polizei rechtmäßig war.
16 Beschwerden wurden zurückgewiesen, zwei Verfahren wurden an das Verwaltungsgericht verwiesen. Nach Ansicht der KlägerInnen hatte die Polizei das sogenannte Unverzüglichkeitsgebot verletzt, weil sie stundenlang ohne richterliche Anhörung in der Gefangenensammelstelle Wolgast festgehalten worden waren.
Bei den Transporten mit hoch radioaktivem Abfall aus Karlsruhe und Frankreich war es in Mecklenburg-Vorpommern zu meist friedlichem Protest von Castor-GegnerInnen gekommen. Bei dem Transport im Februar 2011 kam es zu 104 Gewahrsamnahmen, zwei Monate zuvor hatte die Polizei 74 Gewahrsamnahmen angeordnet. Die Kläger hatten vor Gericht argumentiert, dass damit ihr Grundrecht auf freie Meinungsäußerung und Demonstrationsfreiheit verletzt worden sei.
Artikel auch hier zu finden.
Artikel auch hier zu finden.
Keinen Anschein der Legalität geben
Verfahren am Amtsgericht Potsdam gegen Anti-Atom-Aktivisten nach kurzer
Verhandlung auf Kosten der Staatskasse eingestellt
Vor gut einem Jahr fuhren fünf Castorbehälter aus Karlsruhe in das Zwischenlager Nord bei Lubmin. Für viele Menschen war das ein Grund, ihren Protest an und auf die Schiene zu bringen. In der vorpommerschen Doppelstadt Ribnitz-Damgarten gab es neun Menschen, die den Castortransport mit einer Blockade für mehr als 30 Minuten aufhielten. Der Castortransport ist bis an die Blockade heran gefahren.
Die Polizei löste die Blockade auf und die Menschen gingen freiwillig vom Gleis. Sonst, so die Aussage des Einsatzleiters, begingen die DemonstrantInnen eine Ordnungswidrigkeit. Es folgte das übliche Prozedere der Personalienaufnahme und kleinere Diskussionen mit den Beamtinnen.
Die Bußgeldbescheide wurden ignoriert, Einsprüche geschrieben und auf die Einstellung gewartet. Das Gericht setzte einen Verhandlungstermin fest. Es wurde ernst. Viele, bis auf Andreas Ben Kleinschmidt zahlten. Kleinschmidt suchte sich Unterstützung und fand sie schnell in der Anti-Atom Bewegung. Hanna Poddig erklärte sich bereit, ihn als Rechtsbeistand vor Gericht zu unterstützen.
In der Verhandlung eröffnete Poddig ihre Diskussion umgehend mit ihrem Anliegen: Versammlungen auf Gleisen machen ein Bußgeld unmöglich, solange die Menschen nach Auflösung freiwillig gehen. Die Richterin stand dem Anliegen positiv gegenüber, verwickelte sich jedoch immer wieder in Widersprüche. Sie war zudem der Meinung, dass die Teilnahme bei angemeldeten Versammlungen Geld koste. Dies nahm sie nach Protest der angereisten ZuschauerInnen aber wieder zurück. Poddig gab mehrfach an, dass ein Gutachten existiere, welches die Legitimation von Gleisblockaden belege. Die Richterin dem Gutachten zwar zugeneigt, hielt den Fall der Blockade bei Ribnitz keineswegs darauf anwendbar. Gründe nannte sie dafür jedoch keine. Als der Beschuldigte auf Nachfrage der Richterin erklärte, wie kalt es an diesem Morgen war, und wie lange er von der Polizei festgehalten worden war, wurde das Verfahren eingestellt. Die Richterin wollte nicht den Anschein vermitteln, Gleisblockaden seien legal, obwohl sie es unterschwellig blicken lies.
Freitag, 9. Dezember 2011
Räumung der Sitzblockade
Ein aktuelles Video vom 27./28. 11. 2011.
Nach fast 130 Stunden erreichten die elf Castorbehälter mit der strahlenden Fracht das Zwischenlager in Gorleben. Nach unzähligen Protesten friedlicher Atomkraftgegner bleibt nur noch: Wenn die Regierung weiterhin auf Gorleben als Zwischen- oder sogar als Endlager setzt, dann werden diese Proteste mit Sicherheit nicht die Letzten gewesen sein.
Strahlemenschen melden sich zurück
Nach einer langen Pause, melden wir uns nun zurück. Ab jetzt werdet ihr regelmäßig neue Informationen auf diesem Blog finden.
Hier
Hier
Sonntag, 26. Juni 2011
Dienstag wieder Strahlemenschentreffen
Am Dienstag, dem 28.06.2011, treffen sich die Strahlemenschen und alle SympathisantInnen wieder um 19.00 Uhr im AJZ Kita (Am Bleicherberg 2, 18311 Ribnitz). Diesmal soll es um die Neuverteilung von Verantwortlichkeiten und die anstehende Fahraddemo gehen. Des weiteren wird ein interessanter Film gezeigt zum Thema Energierevolution. Für das leibliche Wohl wird gesorgt.
Wir freuen uns auf das Treffen und hoffen, viele bekannte und unbekannte Gesichter begrüßen zu dürfen.
Wir freuen uns auf das Treffen und hoffen, viele bekannte und unbekannte Gesichter begrüßen zu dürfen.
Sonntag, 5. Juni 2011
Vorerst letzte Mahnwache!!!!!
Am Montag (06.06.2011) findet nun vorerst zum letzten Mal unsere Mahnwache auf dem Ribnitzer Marktplatz um 18.00 Uhr statt. Wir hoffen auf rege Beteiligung, tolle Redebeiträge und Ideen für weitere Aktionen. Bringt auch eure Verwandten und Freunde mit!
Sonntag, 22. Mai 2011
Montag wieder Mahnwache!
An diesem Montag, dem 23.05. findet wieder eine Mahnwache auf dem Ribnitzer Marktplatz statt. Ab 18.00 Uhr versammeln sich dort AtomkraftgegnerInnen, m für die Abschaltung zu demonstrieren und an die schrecklichen Ereignisse in Fukushima zu erinnern.
Montag, 16. Mai 2011
Atomkraft Schluss! Bundesweite Demonstration am 28.05. in Güstrow
Bundesweit wird am Samstag,den 28.05. 2011 wieder gegen die aberwitzige Nutzung von Atomkraft als Energielieferant und deren unverantwortliche „Abfallpolitik“ demonstriert. Eine der 21 Demonstrationen am Aktionstag findet in Güstrow statt. Einzelheiten zu Zeit, Ablauf und Ort findet Ihr unten im Text. Die Strahlemenschen Ribnitz werden wieder vor Ort sein. Wir hoffen auf eine rege Teilnahme. Wir brauchen einen langen Atem und werden nicht nachlassen, bis der Ausstieg unter Dach und Fach ist!
JedeR der/die noch eine Fahrgelegenheit sucht, beziehungsweise Plätze zu vergeben hat, meldet sich bitte unter: strahlemenschen@gmx.de
Sa. 28.05. Landesweite Anti-Atom-Demo Güstrow
13.30 Uhr: Auftaktkundgebung am Bahnhofsvorplatz
mit RednerInnen aus der Region und Musik
14.30 Uhr: Demonstrationszug durch die Innenstadt
16.00 Uhr: Abschlusskundgebung am Bahnhof
Vorläufige Route: Bahnhof - Eisenbahnstraße - Lindenstraße - Hageböcker Straße - Markt (Zwischenkundgebung) - Pferdemarkt - Eisenbahnstraße - Bahnhof
Abonnieren
Posts (Atom)


